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Wie gesund sind Obst und Gemuese?

Posted on 8. Dezember 2013 in zunehmen

(PRWEB) December 13, 2000

Wohlstand erzeugt Ernaehrungsrisiken!

„Unsere Wohlstandsgesellschaft hat sich daran gewoehnt, jederzeit jedes Obst und Gemuese kaufen zu koennen, auch wenn es gerade keine Saison hat. Man sollte jedoch den Aussagen der Produzenten vor allem der importierten Produkte ueber deren Qualitaet bei jedem Einkauf kritisch gegenueberstehen!“

Der Wiener Internist und Vorsorgemediziner Dr. Christian Temml sieht die gesunden Ernaehrungsmoeglichkeiten differenziert:

„Lange Transportwege vieler bei der Ernte noch unreifer landwirtschaftlicher Produkte, ihre kuenstliche Nachreifung mit Hilfe von Zusatzstoffen, die mittlerweile haeufige radioaktive Bestrahlung, sowie auch andere Konservierungsmassnahmen gegen Faeulnis minimieren die Qualitaet von Obst und Gemuese erheblich! Hinzu kommt, dass die meisten Gemuesesorten zu viel Nitrate enthalten und Obst gespritzt wird. Die Wirkung der enthaltenen Vitamine und Spurenelemente wird veraendert!“

Dr. Temml sieht daher die Einnahme von Multivitaminpraeparaten (z.B. „Centrum“ (R) in der Apotheke) als notwendig an, um den taeglichen Basisbedarf an Naehrstoffen zu decken und bezeichnet sie als wichtige Schutzsubstanzen. „Zwischen natuerlichen und synthetischen Vitaminen besteht kein Unterschied!“

Besonders wichtig: Antioxidantien

Zu den wichtigsten Schutzsubstanzen gehoeren die Vitamine A, C, E, Betakarotin (Provitamin A), Zink, Mangan und Selen. Sie verhindern oxidative Prozesse im Koerper, die besonders bei erhoehter Belastung (Krankheit, Stress) stark zunehmen.

Dabei entstehen Bruchstuecke von Molekuelen die als „freie Radikale“ bezeichnet werden. Diese sind hochaggressiv und koennen Zell- und Gewebeschaeden bewirken. Freie Radikale entstehen durch aeussere Einfluesse wie z.B. industrielle Abgase, Alkohol, Nikotin und manche Arzneimittel, aber auch durch interne Prozesse, wie sie z.B. bei Krankeiten und psychischem sowie physischem Stress vorkommen.

Da diese Bruchstuecke nicht fuer sich alleine existieren koennen, suchen sie nach einer neuen Bindung und dabei werden DNA, Eiweiss-, Fett- und Kohlehydratbindungen zerstoert. Gerade diese Substanzen sind aber die Grundbaustoffe der Zellen und Gewebe unseres Koerpers.

Forschungsergebnisse zeigen, dass freie Radikale an der Entstehung von Krankheiten wie Krebs, Gefaessverkalkung, Herzinfarkt, Gehirnschlag, Schuettellaehmung und chronischer Gelenksentzuendung beteiligt sind. Antioxidantien, wie sie in Multivitaminpraeparaten enthalten sind, beugen daher Krankheiten mit Sicherheit vor.

Antioxidantien koennen Gefaessverkalkung rueckgaengig machen!

Eine Gruppe von Wissenschaftern in Graz (Österreich) hat daher vor drei Jahren das Vitamin E unter die Lupe genommen. Sie fanden heraus, dass Arteriosklerose durch die Gabe von Vitamin E nicht nur gestoppt, sondern sogar teilweise rueckgaengig gemacht werden kann:

Gefaessverkalkung (Arteriosklerose) entsteht, einfach erklaert, wenn LDL oxidiert. LDL sind „Fetttroepfchen“, die den Transport verschiedener Substanzen im Blutkreislauf uebernehmen. Bei deren Oxidation entsteht ranziges Fett, das an den Rand des Gefaesses schwimmt und dort von den Phagozyten (Fresszellen) gefressen wird. Diese Phagozyten zerplatzen jedoch, wenn sie ihren Inhalt, naemlich kristallisiertes Fett, nicht mehr halten koennen. Dieser Reiz veranlasst den Koerper, das freigegebene Fett mit Bindegewebe zu umwachsen. Arteriosklerose entsteht, so die Erklaerung von Dr. Temml.

Vitamin E bildet einen Schutzschild, der die Oxydation verhindert. Dabei wird es jedoch verbraucht. Steht jedoch gleichzeitig ausreichend Vitamin C zur Verfuegung, wird das Vitamin E regeneriert und hat wieder seine volle Wirkung.

Aehnliche Interaktionen finden auch zwischen vielen anderen Vitaminen und Spurenelementen statt. Daher ist ihre taegliche Bereitstellung die Basis fuer eine gesunde Ernaehrung, die aber auch von einem gesunden Lebensstil flankiert werden sollte. Dazu gehoert ballaststoffreiche Nahrung, Bewegung, Nikotinabstinenz und maessiger Alkoholgenuss.

Optimaler Stoffwechsel = Wohlbefinden

Ein gesunder Mix von Naehrstoffen haelt den Stoffwechsel im Gang. Daher enthaelt zum Beispiel das neue Multivitaminpraeparat Centrum als einziges in Oesterreich

31 Inhaltsstoffe, naemlich 14 Vitamine, 6 Mineralstoffe und 11 Spurenelemente.

Dazu zaehlen auch Magnesium, Kalium, Eisen, Natrium und Chlorid, lauter sehr wesentliche Elektrolyte, die zahlreiche chemische Vorgaenge im Koerper ermoeglichen bzw. regulieren. Sie sind unverzichtbar fuer die Stoffwechselvorgaenge im Gehirn, in den Nerven, in den Schaltzellen der Nerven und in der Muskulatur.

Diesem Mangel an Naehrstoffen in unserem Nahrungsangebot kann durch die taegliche ausgewogene Substitution von Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen wesentlich entgegengewirkt werden. Tatsaechlich ist die Naehrstoffversorgung der oesterreichischen Bevoelkerung trotz umfassenden Nahrungsangebotes nicht optimal: In allen Altersgruppen ist die Aufnahme von Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen inhomogen. Maenner scheinen besser versorgt zu sein, als Frauen, die vor allem unzureichende Mengen der Vitamine D, E, B2 sowie Calcium, Eisen und Zink aufnehmen. Auch die so „gesunde“ Ernaehrung der Vegetarier zeigt eine Unterversorgung mit Vitamin D, Vitamin B2, B12, Zink und Jod.*)

*) Oesterreichischer Ernaehrungsbericht 1998 (Bundesministerium fuer Arbeit, Gesundheit und Soziales und Bundesministerium fuer Frauenangelegenheiten und Verbraucherschutz)

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Dr. Christian Temml

ist Internist, Leiter der Gesundheitsvorsorge der Stadt Wien in der MA 15, sowie Ass. Prof. an der Emory-University, Epidemiology Department, Rollins School of Public Health in Atlanta, USA.

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Recherchen und weitere Fragen an

Heinz Heisters

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