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Gastritis Ernährung

Posted on 19. November 2013 in Ernährung

Die richtige Ernährung bei Gastritis

Eine Gastritis ist eine Magenschleimhautentzündung. Man unterscheidet dabei zwischen akuter und chronischer Gastritis. Eine akute Gastritis kann chronisch werden. Die häufigste Form ist die bakterielle Infektion. Es kann zu

Gastritis Ernährung

Eine gesunde Ernährung bei Gastritis kann oft schon ein wenig weiter helfen.

Magengeschwüren und sogar zu Magenkrebs kommen.

Häufige Krankheitssymptome sind Bauchschmerzen, Amämie(Blutarmut), blutiges Erbrechen und teerartiger Stuhl. Weitere Symptome sind Durchfall, Übelkeit und Appetitlosigkeit.Es gibt eine Therapie mit Mikronährstoffen, die bei der chronischen Gastritis zum Einsatz kommen. Mikronährstoffe sind Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe, Mineralstoffe und Vitamine. Sie helfen beim Aufbau eines gesunden Immunsystems. Dabei spielt das Vitamin C (Ascorbinsäure) eine wichtige Rolle. Eine ausreichende Vitamin C-Versorgung im Körper lässt erst gar keine Gastritis entstehen. Vitamin C verhindert außerdem die Entstehung des Bakteriums Helicobacter Pylori, da es dessen Energieversorgung unterbindet.

Außerdem sind bei Gastritis-Erkrankten die Nährstoffe Beta-Carotin, Folsäure und Vitamin A nicht in ausreichender Menge vorhanden, sodass diese Stoffe zusätzlich zugeführt werden müssen. Manche sekundären Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Sulfide unterbinden das Wachstum von Bakterien und Pilzen und haben außerdem eine immunstärkende Wirkung.

Bei einer chronischen Gastritis ist zudem eine Zuführung von Vitamin B12 notwendig, da Antikörper im Magen dieses Vitamin in der Aufnahme verhindern. Ein Mangel an Vitamin B12 führt zur Störung in der Blutbildung. Oft ist durch dieses Krankheitsbild die lebenslange Einnahme dieses Vitamins vonnöten. Die Magenschleimhaut wird durch all diese Nährstoffe geschützt, verbunden mit einer gleichzeitigen Symptomlinderung.

Gesunde Ernährung ist ein weiterer wichtiger Bestandteil für Gastritis-Erkrankte. Kein fettiges oder scharfes Essen, kein Missbrauch von Medikamenten. Zudem sollten Sie auf Kaffee, Zigaretten und übermäßigen Alkoholkonsum verzichten. Auch bei Getränken sollten Sie darauf achten, dass diese keine Kohlensäure, Koffein und Alkohol enthalten. Besser sind Wasser oder Tee.

Ein weiterer guter Weg, die Gastritis zu bekämpfen, ist Stress, wenn möglich, zu vermeiden. Sollte es dennoch mal stressig werden, sind Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Yoga sinnvoll.

Essen Sie langsam, die Nahrung kann dadurch besser verdaut werden. Nehmen Sie Tabletten nur wenn nötig ein, denn diese lassen die Messwerte für oxidativem Stress in der Magenschleimhaut steigen.

Sollte die Gastritis akut sein, lohnt sich manchmal eine Fastenzeit von 2-3 Tagen. Nehmen Sie in dieser Zeit nur Zwieback und Haferflocken zu sich. Verzichten Sie auf eine fette, scharfe oder gebratene Mahlzeit. Nehmen Sie auch keine Kohlenhydrate oder Eiweiße ein. Fleisch, fetten Käse oder Butter sollten Sie meiden. Trinken Sie Schonkaffee, dieser ersetzt den normalen Kaffee. Und trinken Sie lieber fettarme Milch.

Die Ernährung für Menschen, die unter Gastritis leiden, ist fettarm und vollwertig. Deshalb, üben Sie Schonkost und es wird Ihnen besser gehen!

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