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Ernährung bei Bluthochdruck

Posted on 23. November 2013 in Ernährung

Wie man sich richtig und gesund bei Bluthochdruck ernährt.

Sollte eine krankhafte Erhöhung des Blutdruckes festgestellt worden sein, wird der behandelnde Arzt nicht nur geeignete Medikamente verschreiben, sondern dem Patienten zu einer Umstellung der bisherigen Lebensgewohnheiten und der Ernährung raten. Dadurch kann eine jede Therapie erfolgreich unterstützt werden, wobei durch relativ einfache Maßnahmen sogar eine dauerhafte Senkung des Blutdrucks begünstigt werden kann.

Für an Bluthochdruck leidende Patienten, die stark übergewichtig sind, muss an erster Stelle eine Ernährung stehen, die in Kombination mit mehr Bewegung zum Abbau des Übergewichts führt. Gleichzeitig sollte der

Ernährung bei Bluthochdruck

Kaliumreiche Ernährung ist wichtig bei Bluthochdruck

Salzstreuer nicht mehr so oft benutzt dafür lieber Kräuter zum Würzen der Speisen verwendet werden. Sehr viel Salz enthalten auch Lebensmittel, die gepökelt oder geräuchert sind, salziges Knabbergebäck und fast alle Fertiggerichte. Als kleine Faustregel gilt in dieser Beziehung, dass die Menge von sechs Gramm Kochsalz am Tag nicht überschritten werden sollte.

Generell sollten Menschen die an Bluthochdruck leiden ihre Ernährung auch so gestalten, das diese kaliumreich ist. Kalium gilt als ein wichtiger Bestandteil, wenn es um eine ausreichende Wasserausscheidung geht. Deshalb sollten Kartoffeln, Reis und Hülsenfrüchte mehrmals wöchentlich auf dem Speiseplan stehen. Auch Obst und Gemüse zählen zu sehr guten Kaliumlieferanten, wobei dieses auch in Trockenfrüchten, Pilzen und Nüssen in großen Mengen enthalten ist. Zu den Obstsorten, die über einen sehr guten Kaliumanteil verfügen, zählen vor allen Dingen Bananen, Aprikosen, Nektarinen, Kiwis, Hagebutten, Avocados, Johannisbeeren und Honigmelonen. Bei der Auswahl von Gemüse sollten Spinat, Fenchel, Blumenkohl, Brokkoli, Grünkohl und Kohlrabi bevorzugt verspeist werden.

Auch Natrium spielt bei der Ernährung von Menschen mit Bluthochdruck eine entscheidende Rolle. Eine zu hohe Menge an Natrium kann sich negativ auf den Blutdruck auswirken und sollte deshalb vermieden werden. Einen überwiegenden Teil des täglich benötigten Natriums wird durch das Trinken von Mineralwasser abgedeckt, deshalb sollte Mineralwasser niemals mehr als 20 Milligramm pro Liter enthalten. Weiterhin gilt es in Bezug auf Natrium genau wie beim Kochsalz, dass Fertigprodukte sehr viel enthalten. Zu diesen Fertigprodukten gehören nicht nur Feinfrostgerichte und Fertiggerichte aus der Dose, sondern auch „Tütensuppen“. Allerdings enthalten auch einige Käse- und Wurstsorten sehr viel Natrium, so dass zum Beispiel beim Verzehr von überdurchschnittlich viel Schmelzkäse, Dauerwurst, rohem Schinken, Matjeshering und Brüh- und Rohwürsten Vorsicht geboten ist. Beim Würzen sollte weitestgehend außer auf Salz, auch auf handelsübliche Brühwürfel, Senf, fertige Salatdressings, Mayonnaise und Tomatenmark verzichtet werden.

Fette sind lebensnotwendig und spielen deshalb auch bei einer blutdruckorientierten Ernährung eine wichtige Rolle. Die Konzentration sollte auf Lebensmitteln liegen, die einen hohen Anteil an mehrfach oder einfach ungesättigten Fettsäuren besitzen. Dazu gehören vor allen Dingen Olivenöl, Sonnenblumenöl, Margarine und Distelöl. Produkte die diese Inhaltsstoffe enthalten können zum Beispiel Butter als Streichfett ersetzen, ohne das geschmackliche Veränderungen zu bemerken sind. Wichtig ist es deshalb auch bei Bluthochdruck, den Verzehr von tierischen Fetten einzuschränken.

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